Sonntag, 20. Juni 2010

Freunde für immer, Teil 1

Meine Mutter ist schon bereit zum Abfahren, "bist du fertig?"
Es ist Montag. Ein Neuer Schultag.
Ich werfe einen skeptischen Blick in den Spiegel. Meine Frisur ist wie immer dieselbe: Zusammengebundene Haare und auf der Seite hängen meine Stirnfransen herunter. Meine Haare glänzen wie immer in ihrem satten dunkelblond. Ich bin immer schon froh bei dem Gedanken gewesen, blonde, wenn auch dunkel, Haare zu haben.
Ich wende mich vom Spiegel ab und verlasse mein Zimmer. "Wir können fahren", sage ich zu meiner Mutter und schlendere durch den hell belichteten Flur. Ich schlüpfe in meine schwaren Ballerinas und trage dazu eine blaue Legging und ein längeres Shirt. mein Geschmack für Mode ist nicht immer der Beste, denn ich trage nur das, was mir gefällt. Egal ob älter oder neu.
Ich eile mit meiner Schultasche auf meiner Schulter aus dem Haus und setze mich ins Auto, mit einer hand an der Autotür, um sie ruckartig zu schließen.
Meine Mutter fährt los.
Das Schuljahr ist beinahe zu Ende. Es ist Ende Mai und schon ziemlich warm. Letztes Wochenende war ich schwimmen mit meinen zwei besten Freundinnen. Ich habe einen leichten Sonnenbrand abbekommen, aber ich habe dennoch etwas an Bräune gewonnen.
"Tschüss Mama", sage ich, nehme meine Tasche und steige aus dem Auto aus, das vor der Schule parkt.
"Hai Vanessa", Lisa kommt auf mich zu und umarmt mich, "ist dein Sonnenbrand schon weg?" Lisa, meine allerbeste Freundin, die ich mir wünschen kann, schaut mir in die Augen. Ihr blaue Augen funkeln und ihre braunen Haare trägt sie offen.
"Ja, meine Schultern waren nur einen Tag rot. Gott sei Dank", erwidere ich und lächle, "wo ist eigentlich julia?" Ich schaue mich um. Meine Mutter ist schon längst losgefahren und es sind mehrere Schüler vor der Schule.
"Sie ist beim zahnarzt. Sie kommt, jedenfalls nehme ich das an, nächste Stunde wieder", erklärt mir Lisa, "gehen wir?"
Ich nicke. Wir gehen durch die große rotbraune Schultür. Die meisten Schüler sind schon in den Klassen, aber andere immer noch in den Gängen.
Die Schule ist nicht gerade besonders groß und ich finde das hat einige Vortteile. Man kennt sich untereinander besser, man hat mehr kontakt zu den Nebenklassen und es ist leichter neue Freunde zu finden.
Die Schulklingel ertönt.

Wir gehen in unsere Klasse. Die meisten aus unserer Klasse sind schon da, aber es gibt immer zwei oder drei Schüler, die imemr zu spät kommen.
"He, Vanessa", Teresa kommt auf mich zu, "hast du die Mathe Aufgabe?"
"Nein, dieses mal nciht. Es war gar nicht so einfach", erwidere ich. Ich bin eine der Klassenbesten aus der Klasse und bin nicht wirklich stolz darauf, aber ich will später, wenn ich erwachsen bin, einen gutbezahlten Job haben und nicht so enden wie andere. Meine Mutter ist Rechtsanwältin. Vielleicht trete ich in ihre Fußstapfen. Aber mir ist wichtig auf eigenen Füßen zu stehen und nicht auf die eltern angewiesen zu sein.
Letztes Jahr meinte meine Mutter, da ich 15 geworden bin, dass ich einen berufsorientierenden Test machen sollte. Das habe ich auch getan und das höchste ergebnis war derBalken mit Sozialkontakte.

"Okay", Teresa wendet sich ab und geht auf ihren Platz zurück. Manchmal fühle ich mich schon etwas ausgenutzt, aber was soll's. Ich helfe gerne meinen Mitmenschen und ich komme dagegen einfach nicht an.
"Guten morgen", der Lherer betretet den großen Klassenraum und stellt seinen Koffer auf den Lehrertisch, "gibt es irgendwelche Geständnisse?"
Johannes hebt seine hand:"Ich habe es nicht verstanden" Der Lehrer schaut ihn verdutzt an. "sonst noch wet? - Na gut, dann gehen wir es eben noch einmal durch" Er steht auf, nimmt sich eine Kreide und beginnt das Thema erneut auf die Tafel zu schreiben.
ich höre aufmerksam zu, versuche alles zu verstehen, was mir im prinzip nicht ganz so schwer fällt, und beobachte den lehrer wie er alles auf die Tafel schreibt.

"Hausaufgabe wird sein die Nummer 326 im Buch. Und nicht vergessen: Heute nach der letzten Stunde Förderkurs! Die Stunde ist beendet"

Kommentare:

  1. ich finde es klasse^^
    wie es wohl weiter geht?

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  2. Ja die ist wirklich gut ^^

    Du hast zwei Tippfehler nicht und Lehrer ganz schön wenig für so eine lange Einteilung O.o Ich finde das das du dann Vortstetzt echt klasse :D


    10marica10

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  3. Hey cool die Story is geil!! <3
    Und die Bf heißt auch Lisa wie ich geil <3
    Hdl Lauar <3

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  4. Oh coole Geschichte schade da ich erst jetzt auf den Blog gekommen bin, hab ganz schön viel nachzuarbeiten. Ich finde es toll wie du schreibst & vorallen Dingen das die allerbeste Freundin Lisa heißt, so heiße ich nämlich auch & meine beste Freundin heißt Julia xD. Gefällt mir auf jeden Fall jetzt schon super.

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